Sonntag, 4. April 2010

Around Annapurna, No Porter, No Guide, No Chocolat

Oh Didis and Dai Namaste

Jo wir sind ja wieder hier im Tiefland angekommen. Heil und Munter muss mann sagen, der Belohnungs - Kaufrausch ist hoffentlich jetzt vorbei :-)
Besisahar bis Manang
Ja die ersten Tage waren hart... nicht wegen dem gehen, aber fuer meine Fuesse... doch dies hat ein eigenes Kapitel verdient. Mit dem Bus sind wir bis Besisahar gefahren, ein Bus voll Israelis... doch dazu spaeter :-)
In Bulbhule unserer ersten Station nahmen wir mal ein Bad im Fluss, natuerlich Nepali Style mit Kleidern. Am Naechsten Tag hat die erste Steigung auf uns gewartet... wir haben dann das Hoehenprofil angeschaut und gesehen das es die steilste sein sollte.... (Wars aber nicht)
Auf dem Weg nach Timang lernten wir dann 2 Biker kennen, mit Biken hatte dies nicht viel zu tun, denn sie trugen es mehr, aber ich dachte dann immer an den Biker zurueck wenn ich dachte, dass es ohne mein 15-20kg Rucksack doch besser gehen wuerde, Lieber Rucksack als Bike.
Ja und dann kam die Steigung von Pisang nach Gharu... Uiuiui es war zwar nur von 3000 auf 3700 aber einfach auf relativ kurzer Strecke. In Naval hatten wir dann auch eine Schneereiche und Saukalte Nacht. (Hot Shower.. haha)
Nach einer Woche kamen wir in Manang an, wo wir in einer Baekerei untergebracht waren und dort 4 Tage blieben. 1 Tag Pause, ein Tag Blessing beim Lama, damit wir auf em Pass genuegend Luft haben und ein Tag sonst ein Aussichtpunkt. Naja beim Lama war Atemnot inklusive :-)
Das klingt ja alles gar nicht so toll merk ich gerade, aber es war auch nicht toll sondern HAMMER die Sicht auf die Gipfel, die Leute und die Wege einfach unbeschreiblich...

In Manang wurde auch noch eine Gruppe aus Israel aus der Bakery geschmissen weil sie das 50 Rupien (ned mol 1FR) Zimmer runtergehandelt hatten und nicht dort gegessen hatten. Ja solche Stories erlebten wir zu hauf, aber natuerlich auch andere.

Kapitel Schuhe:
Ja 5 Monate FlipFlop sind einfach zuviel denk ich mal... oder meine Fuesse werden aufs Alter halt groesser. Nach 2 Tagen wandern hatte ich am 3 Tag rote kleine Zehen und Uebelkeit beim Schuhe anziehen. Ja Tag 4 lief ich in den Flipflop (Das hab ich in NZ ja genuegend trainiert) und kaufte mir auf dem weg Trekkingsandalen. Tja diese Sandalen begleiteten mich bis ins High Camp auf 4900m. Haha es gab natuerlich ein paar lustige Matsch und Schneeszenen...
Ueber den Pass wurde ich dann aber wieder meinen Schuhen treu und bin nun fast 3 Wochen in ihnen rumgelatsch und jetzt sends meine neuen Finke (Hausschuhe toent eifach doof.

Tilicho Lake
tja es geisterten Gerueckte rum, dass man da zu dem hoehen See gehen kann. also machten wir uns auf zu diesem Sidetrip. In Khangsagar waren es dann keine Geruechte mer sondern Tatsachen. Dieses Jahr ist wegen zuviel Schnee noch niemand hoch und alle gefuehrten Gruppen sind zurueck gekommen. Nachdem wir dann die Plakate mit Vermisst seit 2008 gesehen hatten, drehten wir halt um und machten uns auf zum Pass.

Guide und Porter
Ja die meissten hatten einen Traeger oder einen Mann dabei, so kann manns wohl auch sagen. Die Traeger schauten unsere Rucksaecke teilweise erstaunt an und vergewisserten sich ob wir wirklich keinen Traeger haben. und die Guides gaben uns freundlich Auskunft uerber dies und jenes.

Thorung La
Gut gelaunt kamen wir dann mal in Thorung Phedi an. und machten uns auf den steilen Weg ins High Camp. Wir hatten die ganze Zeit keine Zeichen von Hoehenkrankheit und nach einer tollen Sternenklaren Nacht machten wir uns als letzte auf Richtung Pass. Andere Starteten um vier mit Stirnlame, wir um sechs.
Noch nie gings und so gut. tolle Aussicht und Vorfreude auf den Pass machten es aus und wir sangen auch beim Hochgehen,.... zum Leidwesen einiger anderer die mehr Muehe hatten. Oben angekommen gehoerte natuerlich der Schweizer-Juchszer dazu.
Tja und dann gings wieder runter von 5416 auf 3760. Mann war das ein harter Abstieg in den Pilgerort Mukthinat.
Es war ein grandioser, unvergesslicher Tag

Kagbeni bis Tatopani
In Kagbeni sind wir in Mustang angekommen, die Grenze nach Upper Mustang sind noch immer zu und man braucht ein teures Permit um da hochzukommen.
Landschaftlich wars auf dieser Seite voellig anders, trocken und Hochplateauebene, vorher wars weiss und wie ein Tal
Kagbeni ist die gruene Oase in der Trockenheit, hier bluehten auch die bekannten Apfelbaeume. Weiter gings nach Jomson, hier steigen die meissten in de Bus, wir wollten nur Geld, weils langsam knapp wurde, schlechter Wechselkurs aber es klappte. auf dieser Strecke muss man einiges der Staubigen Strasse entlanggehen, wir konnten aber gut auf die andere Seite oder ins Riesige Flussbett ausweichen, wos auch mal Nasse Schuhe gab wenn man zu faul war sie auszuziehen.
In Tatopani trafen wir die strube Aussie Band Brutal Poodels wieder und genossen die heissen Quellen.

Tatopaani to Poonhill-Ghandruk
Ja was soll man dazu sagen, wir merkten dass wir doch ein wenig fitter sind denn die 1700 Hohenmeter an diesem Tag steckten wir relativ locker weg। Vielleicht hatte es aber auch mit den unglaublich schoenen Rhododendronblueten zu tun। Wir gingen 3 Tage durch Maerchenwaelder in Rot und Rosa. Tja am naechsten Tag pilgerten wir wie so viele fuer gute Aussicht auf den Poonhill. Wow aber der vorherige Tag war in den Beinen.

Ghandruk nach Pohkara
Ja zum Glueck machten wir in Ghandruk einen Nachmittag Pause. Am naechsten Tag hiess es naemlich 1,5 Stunden Treppe runter, zum Fluessli, uebers Nepali-Brueggli und auf der anderen seite wieder hoch. Lilith hat am abend vorher noch gemeint wir koennen dort Zmoergele, weils ja ''nur'' auf der anderen Talseite ist :-)
Am 2 Letzten Tag hatten wir das einzige Mal regen und hagel, doch zum Glueck kamen wir bei einer Family kurz unters Vordach. Dann gings weiter zu unserer Horroruebernachtung in Naundanda. Tja die Strasse hatte uns wieder, und wo keine Touris sind ist die Auswahl klein.
In Sarangkot dem Aussichtsberg ueber Pokhara hatten wir jedoch wieder ein Traumzimmer und wir genossen einen Sonnenaufgang und verabschiedeten uns von den Riesen die uns die ganze Zeit begleitet hatten.

Back in Pokhara, heisst Back in Town, wir mieteten uns ein Velo mit Koerbli und haha uns tut nun der A/.... weh, aber es hat zum Erfolg bei unseren Einkaeufen beigetragen.
Morgen gehts nach Kathmandu, dort begeben wir uns in Ayurvedische Haende und fliegen dann via Indien nach Hause.

See you in 12 Days
Greez Conny


1 Kommentar:

  1. conny! de hammer. freu mi uf d föteli in voller uflösig. gseht traumhaft us! lg meele

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